Pages to the People

Pferde haben keine Stimme

Oft werden sie überhört, auch wenn sie noch so laut schreien...

Heutzutage können es sich sehr viele Menschen leisten sich ein Pferd zu kaufen. Es ist ja auch ein wundervolles Hobby - ohne Zweifel - und dementsprechend steigt die Tendenz seine Freizeit mit diesen wundervollen Geschöpfen zu verbringen. Allerdings ist ein Pferd ein Lebewesen, welches seiner Natur entsprechend bestimmte Bedürfnisse hat und zu tiefgründigen Empfindungen und Emotionen fähig ist, wie wir mittlerweile wissen. Sie reagieren unglaublich sensibel auf Einflüsse von Menschen und ihrer Umwelt und das schlimmste dabei: Sie ertragen vieles, ohne etwas im wahrsten Sinne des Wortes "sagen" zu können. Es obliegt uns als Halter hinzusehen und uns einzufühlen - dann kann man gar nicht anders, als sein Pferd verstehen.

 

 

Dumm wird man nicht, dumm bleibt man.

 

Esther Vilar  

 

 

Um den Bedürfnissen unserer Vierbeiner entsprechen zu können, ist es wichtig, auch darüber Bescheid zu wissen. Jedem sagen Worte wie Herdentier und Sozialkontakt etwas, aber trotzdem vegetiert der Großteil unserer domestizierten Pferde unter nicht artgerechten Bedingungen dahin bzw. erträgt "Pflege", die nicht notwendig wäre. Die Auswirkungen dieser Behandlungen sind oft verheerend: Verhaltenstörungen und gesundheitliche Probleme prägen immer mehr und immer öfter den Stallalltag und leider wird die Akzeptanz, dies in Kauf zu nehmen immer größer.

  

 

Wer nichts weiß, muss alles glauben. 

 

Marie von Ebner-Eschenbach

 

Dinah im Oktober 2009

Diese Entwicklung ist bedrückend, ist es doch unsere Aufgabe unsere Vierbeiner, die uns auf Gedeih und Verderb ausgeliefert sind, so artgerecht wie möglich zu halten, was nicht immer mit unseren menschlichen Maßstaben übereinstimmt. Ihr Wohlbefinden, ihre körperliche und geistige Entwicklung und ihre Gesundheit liegen in unseren Händen - es ist unsere Pflicht dafür die bestmöglichen Bedingungen zu schaffen.

 

 

Der Weg zum Ziel beginnt an dem Tag,

an dem du die hundertprozentige Verantwortung

für dein Tun übernimmst.

 

Dante Alighieri

 

 

Auch ich habe früher meinen Pferden Dinge zugemutet, für die ich mich heute schäme. Teilweise aus Unwissenheit, teilweise aus Bequemlichkeit aber auch in der Absicht es besonders gut zu meinen. Gerade hier gilt: Weniger ist oftmals mehr. Aber es ist nie zu spät, etwas zu ändern. Was mich als Pferdebesitzerin bewegt, habe ich hier einmal kurz zusammengefasst. Klick einfach nur auf die jeweiligen Unterverzeichnisse.

Es gibt mittlerweile soviele Menschen, die ihr gesamtes Tun diesen Dingen widmen und andere zum Nachdenken und auch Nachmachen anregen wollen. In Zeiten des Internets steht uns geballtes Wissen zur Verfügung, worauf wir zurückgreifen können.  

 

Wenn auch du mehr darüber wissen willst, dann klink dich einfach ein. Die entsprechenden Links findest du dann im Anschluss.

 

Viel Vergnügen.


Impressum | Datenschutz | druckversionDruckversion | Sitemap
Cornelia Ranz, Graz Umgebung www.knopflochblume.jimdo.com